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Bayerischer Doppelhaushalt 2026/27 verabschiedet

Ende April wurde der neue Bayerische Doppelhaushalt vom Bayerischen Landtag beschlossen. Insgesamt umfasst dieser ein Volumen von 168,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 84,7 Milliarden Euro auf das Jahr 2026 und 83,8 Milliarden Euro auf das Jahr 2027. Die Investitionsquote beträgt rund 17 Prozent: Dies bedeutet ein Plus von rund 2 Prozentpunkten und eine Investitionssumme von rund 28,6 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027. Vom neuen Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität werden im Doppelhaushalt 7 Milliarden Euro eingebracht – davon entfallen 5 Milliarden Euro auf die Kommunen und 2 Milliarden auf staatliche Maßnahmen, wie den Hochschulbau und den Hochwasserschutz.

Gleichbleibende beziehungsweise sinkende Investitionen in Straße und Schiene

Für den Staatstraßenbau sind im Doppelhaushalt insgesamt 1 Milliarde Euro eingestellt – davon werden 900 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bauministeriums und 100 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur verwendet. In der Summe bleibt es damit beim gleichen Niveau wie im letzten Doppelhaushalt. Für den Eisenbahnausbau sind nur noch rund 42,4 Millionen Euro eingestellt – dies entspricht einem Minus von mehr als 20 Prozent. Insgesamt muss leider festgestellt werden, dass – trotz des Einsatzes von Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur – das Bauinvestitionsniveau im Straßenbau in etwa gleich gehalten und nicht erhöht wird.

Leicht erhöhte Investitionsmittel für den Wohnungsbau

Positiv hingegen ist, dass rund 2,5 Milliarden Euro für die Wohnraumförderung (Fortschreibung auf hohem Niveau) und weitere 700 Millionen Euro für die Städtebauförderung (dies bedeutet ein Plus von rund 10 Prozent) vorgesehen sind. Darin inkludiert sind auch die Mittel für den Kommunalen Wohnungsbau, welche die Kommunen als wichtige Auftraggeber des Baugewerbes finanziell besserstellen.

Bayerischer Landtag verabschiedet Doppelhaushalt

Foto: Adobe Stock