Madita Irl macht eine Ausbildung zur Maurerin bei der <link http: www.irl-bau.de _blank external-link-new-window internal link in current>Bauunternehmung Josef Irl GmbH, einem Betrieb aus dem oberbayerischen Erding.
Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?
Ganz klar: Meine Maurerkelle und die Wasserwaage, die beiden Werkzeuge begleiten mich durch meine ganze Ausbildung.
Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?
Erstens: Abends zu sehen, was ich tagsüber alles geschafft habe. Und zweitens: Wenn ich über mich hinauswachse und mir selbst beweise, dass ich das schaffe, was ich will.
Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?
Nach der Realschule war der Gedanke schon da, ins Handwerk zu gehen. Ich habe aber so viel gesellschaftlichen Gegenwind bekommen und daher erst einmal eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Durch Umwege habe ich mich dann doch durchgesetzt und eine Maurerlehre begonnen.
Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?
Ich bin der Meinung, es muss sich etwas in der Gesellschaft verändern, damit der Gedanke „Frauen im Handwerk“ Normalität wird.
Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren möchte ich meinen Meisterbrief in der Tasche haben.

