Julia Obermaier arbeitet als Maurer- und Betonbaumeisterin bei der <link https: obermaierbau.de _blank external-link-new-window internal link in current>Franz Obermaier GmbH im oberbayerischen Forstern.
Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?
Der Hammer ist mein Lieblingswerkzeug, da ich das Kellerschalen unglaublich gerne mache. Ebenso das nachfolgende Betonieren – eine meiner absoluten Lieblingsaufgaben auf dem Bau.
Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?
Für mich ist das Schönste im Berufsalltag, zu sehen, wie viel ich täglich neu dazu lerne und meine Leistung weiter steigern kann. Toll ist auch, dass mir immer mehr Verantwortung anvertraut wird.
Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?
Eine der anspruchsvollsten Hürden – neben dem kalten Wetter im Winter und den sehr heißen Sommern – war und ist es auch noch heute, sich als Frau in der Männerdomäne durchzusetzen.
Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?
Meiner Meinung nach ist das ein gesellschaftliches Problem, denn Frauen werden oft in diesem Beruf nicht sofort ernst genommen. Doch wie man sieht, werden wir Frauen immer stärker und können durch unseren Ehrgeiz unser Können beweisen.
Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sehe ich mich im Masterstudium der Architektur – ein Bereich, der mich ebenfalls brennend interessiert und den ich eventuell später in den Familienbetrieb mit einbringen kann.

