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Frauenpower im Baugewerbe: Christine Volland

Kurzinterview mit Maurermeisterin Christine Volland

Christine Volland ist Maurermeisterin und Geschäftsführerin der <link https: www.birkel-bau.de startseite.html _blank external-link-new-window internal link in current>Birkel-Bau GmbH im mittelfränkischen Ansbach.

Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?

Früher, in meiner aktiven Zeit als Maurerin, waren meine Lieblingswerkzeuge die Kelle und die Wasserwaage. Es war einfach schön zu sehen, wie eine Wand nach oben wächst. Jetzt ist der Laptop meine „Lieblingsmaschine“.

Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?

Der Moment, in dem ein Projekt zur Zufriedenheit aller fertiggestellt ist – ohne dass böse Briefe hin und her geschickt wurden – und sich die versprochene Qualität im Nachhinein bestätigt.

Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?

Es gab keine Hürden, dafür umso mehr Erfahrungen. Eine tolle Erfahrung etwa war meine Ausbildung zur Maurerin nur unter Jungs, ebenso die Meisterschule in Ansbach. Viel dazu gelernt habe ich auch, als plötzlich der Erfahrungsschatz unseres Seniorchefs wegbrach und ich von heute auf morgen in der ersten Reihe stand und Verantwortung für circa 80 Mitarbeiter trug.

Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?

Ich wünsche mir mehr gesellschaftliche Akzeptanz für Frauen in klassischen Männerberufen. Junge Frauen sollten zu ihren handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen und diese auch weiter verfolgen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich hoffe, dass ich in fünf Jahren die Übergabe des Betriebs an meine Nachfolger gut über die Bühne gebracht haben werde. Vielleicht werde ich noch beratend zur Seite stehen – und mit meinen jetzigen und zukünftigen Enkeln spielen.

Christine Volland im Interview