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Azubis des Bauhauptgewerbes verdienen besonders gut

Die Auszubildenden des Bauhauptgewerbes verdienen in Deutschland im Vergleich mit anderen tariflichen Ausbildungsberufen überdurchschnittlich gut. Das ergab erneut eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Laut BIBB lagen die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland im Jahr 2016 im Gesamtdurchschnitt bei 854 Euro pro Monat – im Handwerk bei 714 Euro. Dabei gehören die Berufe des Bauhauptgewerbes zu den Top-Verdienern. Maurer-Azubis verdienten durchschnittlich 1.042 Euro pro Monat. Damit liegen sie knapp vor Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen, Mechatronikern und Industriemechanikern.

Unterschiedliche Vergütung in Ost- und Westdeutschland

Dafür war der Verdienstunterschied zwischen Ost- und Westdeutschland in den Berufen des Bauhauptgewerbes besonders markant. Während die Auszubildenden im Westen mit durchschnittlich 1090 Euro im Monat entlohnt wurden, bekamen ihre Kollegen im Osten 897 Euro. Damit lag deren tarifliche Vergütung 18% unter dem westlichen Wert.

Mit dem monatlichen Gesamtdurchschnitt von 854 Euro hat sich die tarifliche Ausbildungsvergütung im Vergleich zum Vorjahr um 3,4% erhöht. Allerdings fiel auch diese Erhöhung in Ost- und Westdeutschland unterschiedlich aus: Im Westen stieg der Azubi-Verdienst um 3,2%, im Osten um 4,9%. Das führte zu einer weiteren Angleichung des Lohnniveaus.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Homepage des BIBB: www.bibb.de

Foto: LBB