minimieren
maximieren
Wohnungsbau; Foto: © katjen / shutterstock.com

Wohnungsbau statt Mietenstopp!

In vielen Städten und Gemeinden in Bayern steigen die Mieten seit Jahren an. Der Bedarf an neuem Wohnraum ist immens und kann derzeit in vielen Regionen nicht gedeckt werden. Mietervereine, Gewerkschaften und andere Initiatoren haben daher im Herbst 2019 das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ ins Leben gerufen.

Worum geht es?

Ihr Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, Mieterhöhungen in Städten und Gemeinden mit angespannten Wohnungsmärkten in Bayern sechs Jahre lang zu unterbinden. Damit würden die Mieten bei laufenden Mietverhältnissen für die kommenden sechs Jahre eingefroren. Zu den vom Wohnungsmangel betroffenen Gebieten zählen Städte wie München, Nürnberg und Regensburg, aber auch Orte wie Sonthofen, Landshut oder Forchheim.

Was wollen wir erreichen?

Ursache für die steigenden Mieten ist das zu knappe Wohnraumangebot. Hiergegen hilft nur bauen, bauen, bauen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass auch im unteren und mittleren Preissegment Wohnungen wirtschaftlich geschaffen werden können. Dieses Ziel wird durch einen Mietenstopp konterkariert. Wie in Berlin bereits erkennbar ist, werden Investoren verunsichert und nehmen von Neubauvorhaben Abstand. Wir lehnen einen Mietenstopp daher ganz klar ab. Stattdessen benötigen wir Instrumente zur Mobilisierung von Bauland, weniger Genehmigungsbürokratie und keine weitere Anhebung kostensteigernder Standards im Wohnungsbau!

 

Foto: © katjen / shutterstock.com