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Kreislaufwirtschaft am Bau stärken – teure Entsorgung vermeiden!

Die bayerische Bau-, Baustoff- sowie Garten- und Landschaftsbauwirtschaft baut Umwelt. Sie bekennt sich zum Umweltschutz, zur Kreislaufwirtschaft und zum Ressourcenschutz. Bereits 2014 hat das Verbändebündnis auf bestehende Probleme bei der Verwertung von Bodenaushub und Bauschutt hingewiesen und Lösungsvorschläge gemacht. Die Probleme haben seither zugenommen. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Worum geht es?

Bei der Verwertung mineralischer Bauabfälle und Nebenprodukte übertrifft die Bauwirtschaft die ehrgeizigen europäischen Verwertungsziele der EU ab 2020 bei weitem und setzt damit das Anliegen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in beispielhafter Weise um. Die Bauwirtschaft hat über einen Zeitraum von über zwanzig Jahren nachgewiesen, dass rund 90 % der jährlich anfallenden mineralischen Bauabfälle umweltverträglich wiederverwertet werden. Seit einigen Jahren ist die Verwertungsquote allerdings rückläufig.

2014 mussten in Bayern 5,1 Mio. Tonnen Bodenaushub und Bauschutt auf Deponien beseitigt werden, 2010 waren es nur 3,7 Mio. Tonnen (+40 %). Vor allem der deponierte Bodenaushub nahm stark zu. Trotz stark gestiegener Bautätigkeit nahm der Anteil des zum Einsatz kommenden, aus Bauschutt recycelten Baumaterials in den Jahren von 2012 bis 2014 von 10,1 Mio. t auf 9,5 Mio. t um 6 Prozent ab.

Das Positionspapier

Die unterzeichnenden Verbände haben deshalb ihr gemeinsames Positionspapier aktualisiert und anbei zum Download bereitgestellt, um die bestehenden Probleme zu identifizieren und Vorschläge für Lösungen zu unterbreiten.