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Bayerisches Betonbauerteam wird Vizeweltmeister

Bei den 44. WorldSkills, der Weltmeisterschaft der Berufe, war die deutsche Nationalmannschaft mit insgesamt 42 Teilnehmern angetreten. Den besten Erfolg für unsere Flagge erzielte das Team der Stahlbetonbauer Medin Murati und Timo Schön aus Bayern.

Erfolg muss (auch) trainiert werden

Auf den herausfordernden Wettkampf vom 14. bis 19. Oktober 2017 in Abu Dhabi war das bayerische Betonbauerteam bestens vorbereitet. Sie trainierten zuvor im Leistungszentrum Nördlingen mit tatkräftiger Unterstützung von Experten Werner Luther (Obermeister der Bauinnung Nordschwaben und Geschäftsführer der Firma Eigner Bauunternehmung) sowie Bundestrainer Josef Leberle (Ausbildungsleiter der Bauinnung Nordschwaben).

Video: 1. Trainingseinheit Stahlbetonbau im Leistungszentrum Nördlingen

Glanzleistung auf hohem Niveau

Auf der Tribüne der voll besetzten du Arena von Yas Island in Abu Dhabi nahmen Medin Murati (20, aus Warmisried/Schwaben) und Timo Schön (21, aus Velburg/Oberpfalz) unter tosendem Applaus ihre Silbermedaillen entgegen. 

„Meine zwei Jungs und ich sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, wir konnten uns in einem sehr starken Teilnehmerfeld durchsetzen. Die Teams waren alle auf einem sehr hohen Niveau“, so Werner Luther. Gold in der Disziplin Stahlbetonbau ging an Österreich, Bronze an Brasilien. Jetzt gilt es, das Abschneiden in Abu Dhabi genau zu analysieren und zu bewerten, und die richtigen Schlüsse für die nächsten WorldSkills-Höhepunkte zu ziehen. 2019 findet die Berufe-WM im russischen Kazan statt.

Video: Kommentar von Experte Werner Luther zu den letzten Minuten des Wettbewerbs

Video: Die Siegerehrung des deutschen Nationalteams in Abu Dhabi

Von links: Medin Murati, Werner Luther, Timo Schön, Josef Leberle. Foto: ZDB